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Therapieablauf

Ihr persönlicher Weg


Eine Therapie ist ein persönlicher Weg, der Zeit, Vertrauen und einen sicheren Rahmen braucht. Mir ist wichtig, dass Sie von Anfang an wissen, was Sie erwartet und wir jeden Schritt gemeinsam und in Ihrem Tempo gestalten.

Der folgende Ablauf gibt Ihnen Orientierung – vom ersten unverbindlichen Kennenlernen bis zum bewussten Abschluss der Therapie.

Schritt 1 unverbindliches Erstgespräch

Unverbindliches Erstgespräch

Das Erstgespräch bietet Ihnen einen geschützten Rahmen, in dem Sie ganz in Ruhe erzählen können, was Sie belastet und wobei Sie sich Unterstützung wünschen. Es ist völlig normal, wenn Sie dabei aufgeregt oder unsicher sind. Gemeinsam besprechen wir Ihr Anliegen, ich erläutere die wichtigsten organisatorischen Rahmenbedingungen der Therapie, und Sie haben die Möglichkeit, mich kennenzulernen. So können Sie in Ruhe herausfinden, ob Sie sich bei mir gut aufgehoben fühlen.

Schritt 2 Kennenlernen und Diagnostik

Kennenlernen und Diagnostik

Wenn Sie sich nach dem Erstgespräch dazu entscheiden, wiederzukommen, beginnt die sogenannte „Probatorik”. Das sind ca. 4 Stunden (bei Kindern und Jugendlichen ca. 6 Stunden), in denen Ihre Problematik genauer verstanden werden soll und gemeinsame Ziele festgelegt werden.

Meine Aufgabe in dieser Zeit ist es, eine Diagnose zu stellen und zu prüfen, ob eine Therapie notwendig und sinnvoll ist. Ihre Aufgabe ist es, zu prüfen, ob Sie sich weiterhin bei mir wohlfühlen. Am Ende der Probatorik steht die gemeinsame Entscheidung, ob eine Therapie begonnen werden soll.


Schritt 3 Der therapeutische Prozess

Der therapeutische Prozess

Anschließend beginnt dann der eigentliche therapeutische Prozess. In der Verhaltenstherapie stehen dabei das Verstehen und das Verändern in einem ständigen Wechselspiel.

Es ist wichtig, zunächst zu verstehen, welche Hintergründe zu den aktuellen Schwierigkeiten beitragen – denn nur so lässt sich gezielt an Veränderungen arbeiten.

Gleichzeitig reicht Verstehen allein oft nicht aus, um eine spürbare Verbesserung im Alltag zu erreichen.

Deshalb ist die Therapie sehr handlungsorientiert: Gemeinsam entwickeln wir konkrete Schritte, die Sie zwischen den Sitzungen in Ihrem Alltag ausprobieren.

Nicht ohne Grund heißt es oft: „Die eigentliche Therapie findet zwischen den Sitzungen statt.“

Dabei bin ich Expertin für das fachliche Wissen zu psychologischen Zusammenhängen und therapeutischen Methoden und Sie sind Experte für Ihr eigenes Erleben und Ihre persönlichen Erfahrungen.

Gemeinsam arbeiten wir daran, Veränderungen zu entwickeln, die für Sie im Alltag tragfähig sind.

Saskia Fährmann im Therapiegespräch mit einem Patienten in Münchner Praxis

Der therapeutische Prozess kann auch ergänzend oder vollständig im Rahmen einer Gruppentherapie stattfinden. Es werden verschiedene Gruppen angeboten, die sich einem klar umrissenen Themengebiet widmen (z. B. soziale Kompetenzen, Stress, Emotionen, Einsamkeit, Eltern).

Wie auch in der Einzeltherapie stehen dabei das Verstehen psychologischer Zusammenhänge und das Erarbeiten konkreter Veränderungen im Mittelpunkt.

Schritt 4 Therapieabschluss

Therapieabschluss

Gegen Ende der Therapie ziehen wir gemeinsam Bilanz: Welche Ziele konnten erreicht werden, welche Veränderungen sind gelungen und was hat Ihnen auf Ihrem Weg besonders geholfen? Ein wichtiger Schwerpunkt liegt darauf, dass Sie zunehmend Ihr „eigener Therapeut“ werden und das Gelernte auch bei zukünftigen Herausforderungen anwenden können.

Gemeinsam überlegen wir, welche Strategien und neuen Routinen Sie langfristig in Ihren Alltag integrieren möchten. Auch der Abschluss der therapeutischen Beziehung wird bewusst gestaltet: Er erfolgt nicht abrupt, sondern wird frühzeitig geplant, transparent besprochen und gemeinsam vorbereitet.