Burnout
Burnout beschreibt einen Zustand ausgeprägter emotionaler, körperlicher und geistiger Erschöpfung, der häufig im Zusammenhang mit anhaltender beruflicher oder anderer chronischer Belastung entsteht. Betroffene fühlen sich dauerhaft überfordert und erleben eine deutlich verminderte Leistungsfähigkeit.
Viele berichten, dass sie sich trotz Pausen nicht mehr erholen. Aufgaben, die früher selbstverständlich waren, erscheinen kaum noch bewältigbar. Häufig kommen innere Distanz zur Arbeit, Gereiztheit oder das Gefühl hinzu, den eigenen Anforderungen nicht mehr gerecht zu werden.
Schlafstörungen
Schlafstörungen treten häufig im Zusammenhang mit Depressionen oder chronischer Erschöpfung auf, können aber auch eigenständig bestehen. Sie äußern sich durch Ein- und Durchschlafprobleme, frühes Erwachen oder einen Schlaf, der trotz ausreichender Dauer nicht als erholsam empfunden wird.
Betroffene liegen häufig lange wach, wachen mehrfach in der Nacht auf oder sind bereits in den frühen Morgenstunden hellwach. Tagsüber entstehen Müdigkeit, Konzentrationsprobleme und eine verminderte Belastbarkeit. Schlafmangel kann die psychische Belastung zusätzlich verstärken und bestehende Beschwerden aufrechterhalten.
Anhaltende Erschöpfung kann eng mit dauerhaftem Stress und zunehmendem sozialem Rückzug oder Einsamkeit verbunden sein. Je nach persönlicher Situation kann deshalb auch eine gezielte Stressbewältigung oder die Auseinandersetzung mit fehlender Verbundenheit hilfreich sein.