Begleitung in Krisen
Ein besonders prägender Abschnitt meiner Ausbildung war die Arbeit auf einer geschützten psychiatrischen Station. Dort durfte ich Menschen in suizidalen und anderen schweren Krisen begleiten. Diese Zeit hat mir eindrücklich gezeigt, dass selbst dann, wenn alles hoffnungslos erscheint, Veränderung möglich ist. Als Therapeutin sehe ich es deshalb als meine Aufgabe, Hoffnung mitzutragen – gerade dann, wenn sie für meine Patientinnen und Patienten selbst noch nicht spürbar ist.