Nein.
Sie müssen nicht von Anfang an jedes Thema ansprechen. Sie entscheiden selbst, was Sie erzählen möchten und wann Sie bereit sind, über besonders persönliche oder belastende Erfahrungen zu sprechen. Gerade zu Beginn ist es ganz normal, dass manches zunächst Zeit und Vertrauen braucht.
Gleichzeitig kann Psychotherapie besonders dann wirksam sein, wenn es im Verlauf der Behandlung gelingt, auch schwierige und bedeutsame Themen offen anzusprechen. Dazu können beispielsweise Scham, Ängste oder Erfahrungen gehören, über die zu sprechen zunächst schwerfällt.
Mir ist wichtig, gemeinsam ein Tempo zu finden, das sich für Sie stimmig anfühlt und zugleich eine hilfreiche therapeutische Arbeit ermöglicht.
Besonders wichtig ist allerdings ein offener und transparenter Umgang mit Suizidgedanken und Selbstgefährdung. Solche Gedanken sollten von Anfang an zur Sprache kommen, selbst wenn es schwerfällt. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der therapeutischen Einschätzung und dienen Ihrer Sicherheit.