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Belastungen & Krisen

Psychologische Psychotherapie in München

Belastungen und Krisen entstehen, wenn einschneidende Lebensereignisse oder anhaltende Herausforderungen die gewohnten Bewältigungsmöglichkeiten überfordern. Sie können mit starken emotionalen und körperlichen Reaktionen wie Traurigkeit, Angst, Anspannung, Schlafstörungen oder Konzentrationsproblemen einhergehen.

Für Betroffene fühlt sich eine Krise häufig wie ein Ausnahmezustand an. Vertraute Strategien greifen nicht mehr, Entscheidungen fallen schwer und der Alltag wirkt kaum noch bewältigbar. Viele erleben den Eindruck, in ihren Sorgen oder Gefühlen festzustecken.

Belastende Lebensereignisse

Belastende Lebensereignisse sind einschneidende Veränderungen, die eine hohe psychische Anpassungsleistung erfordern. Dazu gehören beispielsweise Trennungen, der Verlust eines nahestehenden Menschen, Konflikte am Arbeitsplatz, eine schwere Erkrankung oder der Verlust des Arbeitsplatzes.

Viele Betroffene erleben zunächst intensive Gefühle wie Traurigkeit, Wut, Unsicherheit oder Angst. Vorübergehende Schlafprobleme, Grübeln oder Konzentrationsschwierigkeiten sind in solchen Situationen häufig normale Reaktionen und nicht automatisch Ausdruck einer psychischen Erkrankung. Halten die Beschwerden jedoch über einen längeren Zeitraum an, nehmen sie an Intensität zu oder beeinträchtigen sie den Alltag erheblich, können sich infolge belastender Lebensereignisse auch psychische Erkrankungen entwickeln.

Schlafprobleme bei belastenden Lebensereignissen

Anpassungsstörung

Eine Anpassungsstörung kann entstehen, wenn die psychische Belastung nach einem belastenden Lebensereignis das erwartbare Maß deutlich übersteigt oder länger anhält. Die Beschwerden treten meist innerhalb weniger Monate nach dem auslösenden Ereignis auf und beeinträchtigen den Alltag spürbar.

Betroffene fühlen sich häufig niedergeschlagen, angespannt oder überfordert und ziehen sich zunehmend aus sozialen Kontakten zurück. Aufgaben, die zuvor gut bewältigt werden konnten, erscheinen plötzlich kaum noch zu schaffen. Gleichzeitig besteht meist ein klarer zeitlicher Zusammenhang mit dem belastenden Ereignis.


Man kann die Wellen nicht aufhalten,
aber man kann lernen, auf ihnen zu surfen.“


Jon Kabat-Zinn


Trauerreaktionen

Trauer ist eine natürliche Reaktion auf den Verlust eines nahestehenden Menschen oder eines bedeutsamen Lebensbereichs. Sie verläuft individuell und umfasst häufig Traurigkeit, Sehnsucht, Wut oder innere Leere. Hält die Trauer jedoch über einen langen Zeitraum unverändert an und beeinträchtigt den Alltag erheblich, kann eine Anhaltende Trauerstörung vorliegen.

Viele Betroffene erleben Phasen, in denen Erinnerungen, Weinen oder Rückzug im Vordergrund stehen. Im Gegensatz zu einer gesunden Trauer gelingt es bei einer Anhaltenden Trauerstörung kaum, sich schrittweise an den Verlust anzupassen. Die Sehnsucht nach der verstorbenen Person und die emotionale Belastung bleiben dauerhaft sehr ausgeprägt.


Suizidalität

Suizidalität beschreibt Gedanken, Wünsche oder Absichten, das eigene Leben zu beenden. Sie kann im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen oder schweren Lebenskrisen auftreten und in ihrer Ausprägung sehr unterschiedlich sein.

Betroffene erleben häufig starke Hoffnungslosigkeit, das Gefühl, keine Lösung mehr zu sehen, oder den Eindruck, anderen zur Last zu fallen. Suizidale Gedanken sind nicht zwangsläufig mit einer konkreten Handlungsabsicht verbunden, stellen jedoch immer eine ernst zu nehmende psychische Belastung dar. In der therapeutischen Zusammenarbeit ist ein offener Umgang mit diesem Thema von großer Bedeutung. Gedanken an den Tod oder Suizid sollen immer angesprochen werden.


Länger anhaltende Krisen können mit Erschöpfung, Rückzug oder depressiven Beschwerden einhergehen. Wenn Sie wissen möchten, was Sie nach der ersten Kontaktaufnahme erwartet, finden Sie hier weitere Informationen zum Ablauf einer Psychotherapie.


Saskia Fährmann - Therapeutin in München

Bleiben Sie bei akuter Suizidalität oder unmittelbarer Gefahr nicht allein.

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