Wenn es für die Behandlung hilfreich ist und die entsprechenden Voraussetzungen gegeben sind, können neben den Eltern auch andere wichtige Bezugspersonen berücksichtigt werden. Dazu können beispielsweise Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher oder andere Menschen gehören, die das Kind regelmäßig begleiten.
Gerade bei Kindern zeigen sich Schwierigkeiten manchmal in unterschiedlichen Lebensbereichen sehr verschieden. Informationen aus Schule oder Alltag können deshalb helfen, Situationen besser zu verstehen und Veränderungen gemeinsam zu unterstützen.
Ein solcher Austausch erfolgt jedoch nicht automatisch, sondern wird sorgfältig abgewogen und transparent besprochen. Ziel ist nicht, möglichst viele Personen in die Psychotherapie einzubeziehen, sondern dort zusammenzuarbeiten, wo es für die Entwicklung und den Therapieerfolg Ihres Kindes sinnvoll sein kann.