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Einsamkeitsgruppe

Gruppentherapie in München



4. Einsamkeitsgruppe

Einsamkeit bedeutet mehr, als allein zu sein. Sie entsteht, wenn die eigenen sozialen Beziehungen nicht den Wünschen oder Bedürfnissen entsprechen und das Gefühl von Verbundenheit mit anderen fehlt. Gleichzeitig hängt das Erleben von Verbundenheit auch davon ab, wie gut wir mit uns selbst in Kontakt sind. Wer die eigenen Gefühle und Bedürfnisse wahrnimmt und sich selbst mit Verständnis begegnet, kann oft leichter erfüllende Beziehungen gestalten.

Umgekehrt können Unsicherheit, Selbstkritik oder ein eingeschränkter Zugang zu den eigenen Emotionen dazu beitragen, dass Kontakte schwierig werden oder unbefriedigend bleiben. Das Gruppentraining setzt deshalb an beiden Bereichen an: Es stärkt den Zugang zu den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen sowie die Fähigkeit, Beziehungen aufzubauen und zu gestalten. So können Einsamkeit verringert und ein nachhaltigeres Gefühl von Verbundenheit entwickelt werden.

Saskia Fährmann erklärt Veränderungsprozess am Whiteboard


Ziele der Gruppe

  • Die eigene Einsamkeit besser verstehen und in Worte fassen können
  • Persönliche Auslöser, Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen erkennen, die Einsamkeit aufrechterhalten
  • Das eigene soziale Umfeld reflektieren und gezielt weiterentwickeln
  • Alleinsein von Einsamkeit unterscheiden lernen und eine wertschätzende Beziehung zu sich selbst aufbauen
  • Selbstfürsorge und Selbstmitgefühl als Ressourcen im Alltag stärken
  • Eigene Beziehungsmuster erkennen und neue, verbindende Verhaltensweisen im Kontakt mit anderen erproben


Was Sie in der Gruppe stärken

Einsamkeit verstehen

eigene Erfahrungen und Muster besser einordnen

Verbundenheit erleben

sich öffnen und mit anderen austauschen

Neue Wege gehen

die Beziehung zu sich und anderen stärken


Geeignet für

Das Angebot richtet sich an Menschen, die unter anhaltenden Gefühlen von Einsamkeit oder fehlender Verbundenheit leiden – unabhängig davon, ob viele oder wenige Menschen im eigenen Umfeld vorhanden sind. Es eignet sich für Personen, die bereit sind, sich in einer Gruppe mit anderen auszutauschen, eigene Erfahrungen zu teilen und aktiv an neuen Wegen im Umgang mit sich selbst und mit anderen zu arbeiten.

Ablauf

Zu Beginn stehen das Kennenlernen, der Austausch mit anderen Betroffenen und das Verständnis der eigenen Einsamkeit im Mittelpunkt. Gemeinsam wird erarbeitet, welche Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen Einsamkeit aufrechterhalten und welche Rolle das soziale Umfeld dabei spielt.

Im weiteren Verlauf werden Selbstfürsorge, Selbstmitgefühl und ein hilfreicher Umgang mit dem inneren Kritiker gestärkt. Anschließend richtet sich der Fokus auf zwischenmenschliche Beziehungen, den Abbau hinderlicher Überzeugungen sowie das Erproben neuer Verhaltensweisen im Alltag.

Den Abschluss bilden die Auseinandersetzung mit Scham und Anderssein sowie die gemeinsame Reflexion der persönlichen Entwicklung und des Transfers in den Alltag.